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Ist es wahr, dass Nazis im dritten Reich an Windkraft geforscht haben?

Auffälligerweise versuchen gewisse rechte Politiker in Deutschland Stimmung gegen erneuerbare Energien zu machen. Dabei suggerieren sie ihrer Wählerschaft, im Sinne rechter Vorbilder und des Volkes wohlwollend zu handeln.

Faktencheck: Windkraft im Nationalsozialismus und der heutige Rechtsextremismus

Die Nationalsozialisten förderten die Windkraft im „Dritten Reich“ intensiv, um eine energieautarke Versorgung für ihre Kriegspläne zu sichern. Die Verbindung zwischen Windenergie und der NS-Zeit sowie die heutige politische Instrumentalisierung des Themas umfasst im Wesentlichen zwei Dimensionen: die historische Forschung jener Ära und die gegenwärtige Vereinnahmung durch rechtsextreme Akteure.

Der historische Aspekt: Windkraft im Nationalsozialismus

Die NS-Führung versuchte, das Deutsche Reich unabhängig von Rohstoffimporten wie Öl oder Kohle zu machen (sogenannte „Autarkiepolitik“). Großtechnische Windkraftprojekte galten als vielversprechende Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen:

Der heutige Aspekt: Rechte Propaganda gegen Windkraft

In der heutigen politischen Debatte nutzen rechtsextreme Gruppen, Verschwörungsideologen und entsprechende Parteien das Thema Windkraft auf zwei gegensätzliche Arten: